Helping Hands for Romanian Strays e.V.
Helping Hands for Romanian Strays e.V.

 

 

Viele Menschen können sich die Situation in einem rumänischen Tierheim nicht vorstellen. Auch uns von HHRS e.V.  wurde das Ausmaß der Probleme erst klar, nachdem wir selbst dort das trostlose Dasein der Hunde und den Alltag erlebt haben. Schockiert von einer ungeheuerlichen Zahl an Hunden und deren Lebensumständen wussten wir, es muss etwas geschehen. 

Immer wieder kommen Fragen auf von Menschen, welche sich für das Leben eines Shelterhundes interessieren, Menschen die vom Leid der Strassenhunde erfahren haben und helfen möchten. Wer den Alltag nicht kennt, fragt nur zu Recht:


Der Santuhalmshelter ist doch keine Tötung – warum sterben trotzdem manchmal Hunde?

Wieso lässt man die Hunde nicht auf der Strasse?
Warum sind Hunde manchmal verletzt?
Warum kann man nicht den Hals der Hunde messen für die Adoptanten?

Warum kann keine Katzen und Kinderverträglichkeit getestet werden?
Wieso leben noch Hunde an Ketten?

Warum  ist es manchmal schwierig eine schnelle Antwort zu bekommen auf die Frage „ wie geht es meinem Patenhund?

 

Wir möchten versuchen einen kurzen Einblick in den Ablauf vor Ort zugeben:

 

Im Santuhalmshelter leben derzeit aktuell um die 700 Hunde. Für die meisten ist die Aussicht auf ein zu Hause chancenlos, da es zu viele sind. Direkt neben dem Shelter befindet sich die Tötung, wo die Hundefänger fast täglich Hunde bringen. Diese Hunde werden in den Städten regelrecht gejagt und eingefangen, (da es eine Fangprämie gibt, unterstützt und gesponsort durch die EU), um anschließend in der Tötung zu landen. Dort geht für sie der Horror weiter bis sie getötet werden. Sowie Plätze im Santuhalmshelter frei sind versuchen wir Leben zu retten, wenn es uns möglich ist. Betreut werden unsere Seelchen im Santuhalmshelter von nur 2 Volontären, welche Tag und Nacht für die Hunde da sind und dort auch wohnen. Neue Arbeiter zu finden ist aussichtslos, denn diese harte Arbeit möchte kaum einer machen. Gelegentlich kommen freiwillige Helfer, welche die Arbeit vor Ort mit unterstützen. Sie können sich vorstellen was an Aufwand und organisatorischem dort täglich zu bewältigen ist um der Lage gerecht zu werden. Die Versorgung ist daher gegenüber einem deutschen Tierheim mangelhaft und nicht zu vergleichen. Es gibt keine Gassigänge, das Futter ist manchmal rar...was zu Beissereien führen kann, die Hunde sind nicht ausgelastet, viele Zwinger haben noch kein Dach und somit ist kein Schutz vor Sonne, Schnee und Regen vorhanden, verletzte und kranke Hunde in dieser Menge zu entdecken ist fast aussichtlos, die Dauerbeschallung durch Tag und Nacht Bellereien setzt den Hunden zu, so das sie manchmal im sitzen einschlafen vor Übermüdung. Man kann sich vorstellen, dass hier keine Zeit bleibt um extra Fotos zu machen, Katzen oder Kinderverträglichkeit zu testen,  einen Halsumpfang zu messen oder eventuelle Extras zu bekommen. Das ist nur möglich wenn unser Team von HHRS vor Ort ist. In dieser kurzen Zeit geht es einfach nur ums Überleben und die Versorgung unserer Seelchen. Einige Hunde leben noch an der Kette da nicht genügend Zwinger zur Verfügung stehen. Ändern können wir das nur je nach Spendeneingängen.

Durch unsere Tierärztin vor Ort haben wir glücklicherweise die Möglichkeit wenigstens adoptierte Hunde auf ihrem Gelände in Quarantäne vor Ausreise unterzubringen. Dort können sie zur Ruhe kommen und werden für ihren Start ins neue Leben vorbereitet. Daher ist es nur verständlich, das die Hunde in ihrem neuen zu Hause erst einmal physisch und psychisch ankommen müssen, gestresst sind und anfänglich ein ruhiges Umfeld brauchen.

Während in Rumänien die Volontäre für unsere Seelchen da sind, läuft hier in Deutschland für uns als Verein die Arbeit parallel mit. Viele organisatorische Dinge wie,...Hompage pflegen, Vermittlungsalben erstellen und aktualisieren, Adoptionsanfragen bearbeiten, den täglichen Kontakt mit unseren Volontären und unserer Tierärztin zu halten um immer auf dem laufenden zu sein, Fragen nach bestimmten Hunden einholen von angehenden Adoptanten, Informationen bekommen wenn ein Hund krank oder verstorben ist, Aktionen wie Futter organisieren, neue Hütten, neue Zwinger, sowie dazu gehörende Angebote einholen von Baufirmen, Ausreisehunde fertig machen zu lassen und den Transport planen, Kastrationsaktionen umsetzen. Die Palette ist weitreichend und um eine zuverlässige Arbeit zu gewährleisten sind wir rund um die Uhr im Einsatz, damit jeder Spender und Adoptant zufrieden ist.

Wir geben alle unser Bestes um die Hunde, Volontäre in dieser Situation nicht alleine zu lassen und wir danken Euch für Eure Unterstützung und Euer Verständnis. Wir hoffen, das wir mit unserem kleinen Einblick erklären konnten in welchem Elend die Hunde leben, welche Schicksale sich oftmals dort abspielen und mit welch aufopferungsvollen Hingabe unsere Volontäre sich dieser Aufgabe seit Jahren stellen .

 

Euer HHRS Team

 

Hier finden Sie uns

Helping Hands for Romanian Strays e.V.
Heidestr. 34
45659 Recklinghausen

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter:

 

023619794388

 

 

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